
Es war das erklärte Saisonziel. Doch dass die Wilnsdorfer Sprinterin Nina Braun die 12-Sekunden-Marke bereits im vierten Wettkampf unterbieten würde, kam dann doch überraschend. Mit 11,99 Sekunden verbesserte die CLV-Athletin beim Gladbecker BORSIG-Meeting auch den Kreisrekord von Lara Hoffmann um eine Hunderstelsekunde. Mit dieser Zeit ist die 16-jährige in der aktuellen DLV-Bestenliste auf Platz fünf und will sich bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Rostock möglichst weit vorne platzieren. „Das Ziel war und ist ein Start im A-Finale. Was dann nach oben noch geht, müssen wir sehen. Die nächsten beiden Konkurrentinnen sind nur zwei bzw. drei Hunderstelsekunden vor ihr, da ist viel möglich.“
Auf die Reise an die Ostsee wird Nina dann auch von ihren Vereinskameradinnen Friederike Stunz, Verena Klein und Linda-Marie Otto begleitet. Das CLV-Quartett unterbot die geforderte Norm von 49,50 Sekunden deutlich und wurde mit 48,60 Sekunden gestoppt. Obwohl sich das Trainer-Team mit der Zeit zunächst sehr zufrieden zeigte, sehen die Coaches noch Verbesserungspotential. „Bei Staffeln kann immer viel passieren. Wenn es gut läuft, können wir das Finale erreichen.“ Außerdem möchte sich der CLV noch mit einer U18-Staffel für die nationalen Titelkämpfe qualifizieren.
Ebenfalls auf der kurzen Sprintdistanz war Friederike Stunz unterwegs. Die Dresseldorferin, die den Fokus in diesem Jahr auf den Siebenkampf legt, wurde mit 13,06 Sekunden gestoppt.